„Schreib für Freiheit“ 

Jedes Jahr veranstaltet die Menschenrechtsorganisation Amnesty International einen Briefmarathon, bei dem viele Menschen aus der ganzen Welt Briefe schreiben um gegen Menschenrechtsverletzungen vorzugehen. Dafür werden bestimmte Einzelfälle herausgesucht, so ging es in diesem Jahr zum Beispiel um Menschenrechtsverletzungen in Finnland und Jamaika. Millionen von Menschen wenden sich in dieser Art direkt an die Staatsoberhäupter der jeweiligen Länder um auf diese öffentlichen Druck auszuüben und bestenfalls ein Umdenken in ihrem Handeln zu erwirken. Dieser Ausdruck der Solidarität mit Menschen deren grundsätzliche Rechte verletzt werden ist Bestandteil der demokratischen Wertevermittlung. Grundrechte, die wir wie selbstverständlich genießen, und in unserer Nachbarschaft zu rechtskräftigen Urteilen gereichen.

Die Schülerinnen und Schüler des Zusatzkurses Sozialwissenschaften des Abiturjahrgangs 2018 beteiligten mit großem Engagement an diesem Projekt, erschrocken zeigten sie sich jedoch auch darüber, welche Belanglosigkeiten in anderen Ländern schon ins Gefängnis führen.

Durch ihren Einsatz halfen sie Menschen deren Menschenrechte akut bedroht sind und waren Teil von 441 Schulen aus ganz Deutschland die insgesamt 77497 Briefe verschickt haben.

Lisa Heekeren, Q2