Besuch des jüdischen Friedhofs in Geldern

Am 10. Februar 2017 machten wir, der evangelische Religionskurs der Jahrgangsstufe 8 des FSGs, einen Unterrichtsgang zum jüdischen Friedhof am Boeckelter Weg in Geldern.

Da Jungen und Männer beim Betreten einer Synagoge oder eines jüdischen Friedhofs eine Kopfbedeckung tragen müssen, mussten wir eine Kappe oder Kapuze aufziehen. Dies ist Teil der jüdischen Religion, den man aus Respekt vor der Religion beachten sollte.

Weil der jüdische Friedhof in Geldern von einer Mauer umgeben und nicht frei zugänglich ist, musste Frau Claßen den Schlüssel bei der Stadtverwaltung besorgen.

Auf Personen, die sich zuvor nicht über einen jüdischen Friedhof informiert haben, wird der Friedhof sehr unordentlich wirken, da die Gräber nicht wie im Christentum gepflegt werden und es auch keinen direkten Weg zu den einzelnen Gräbern gibt.

Zudem kaufen die Juden die Gräber und besitzen sie dann für immer, da das Grab als ein ewiges Haus angesehen wird.

Die Gräber sagen viel über den Menschen, der verstorben ist, aus, da die Formen, Symbole und die Schriften unterschiedliche Bedeutungen haben.

Abschließend lässt sich sagen, dass sich auf dem jüdischen Friedhof viele Traditionen zeigen und ein Besuch auch für Nicht-Juden sehr interessant ist.

Text: Kevin, Klasse 8b