Kooperation mit dem Amani Kinderdorf

Der gemeinnützige Verein Amani (Kisuaheli: Frieden) Kinderdorf e.V. wurde am 25.10.2001 gegründet und zählt 91 Mitglieder. Die Finanzierung erfolgt nur über Patenschaften, Mitgliedsbeiträge und Spenden in Form von Geld oder Materialien. Ziel ist es Kindern ein menschenwürdiges, selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Um dieses Ziel nachhaltig zu erreichen, betreibt der Verein zwei Kinderdörfer mit ausschließlich einheimischen Arbeitenden in Tansania. So erhalten die Kinder ein familiäres Zuhause und eine gute Erziehung und Bildung. Um besonders gute Schüler zu fördern wird ihnen auch der Zugang zu Universitäten ermöglicht. Wichtig ist hierbei die Betreuung und Unterstützung der Kinder auch während einer Ausbildung, also weit über die Schulbildung hinaus. Jährlich werden außerdem junge deutsche Freiwillige dorthin zur Unterstützung und Hilfe zur Selbsthilfe entsandt.

Entstehungsgeschichte

Ausgangspunkt der Kooperation ist die Idee eines ehemaligen Schülersprechers, diesen gemeinnützigen Verein zu unterstützen. In der Folgezeit wurde stets die Hälfte der Einnahmen des Adventsbasars gespendet. Auch Kartenverkäufe an den Elternsprechtagen kommen dem Projekt zugute.

Elemente der Kooperation

Zu den Elementen der Kooperation gehören neben dem finanziellen Aspekt auch der Einbezug dieses Themas in den Unterricht und damit die praxisnahe Vermittlung theoretischer Unterrichtsinhalte. Auch haben bereis zwei Schüler des FSG ein freiwilliges soziales Jahr in Tansania verbracht. Ein dritter Aufenthalt befindet sich derzeit in Planung. Auch Aktionen einzelner Klassen unterstützen die ehrenamtlichen Helfer. Dabei gelangen aufgrund der niedrigen Verwaltungskosten über 95% der Spenden nach Tansania.

Positive Aspekte der Kooperation

Als positiv zu bewerten ist die mögliche Einbindung dieses Projektes in unterschiedliche Unterrichtsreihen wie z.B. Entwicklungshilfe oder Länder der sogenannten dritten Welt um nur zwei Beispiele zu nennen. Darüber hinaus entwickeln die SchülerInnen bereits früh ein Gespür für humanitäres Engagement. Die Verantwortlichen vor Ort werden darüber hinaus in ihrer Arbeit und Hilfe unterstützt.

Entwicklung der Kooperation in der Zukunft

Zukünftig könnte das vorhandene Informationsangebot noch besser von verschiedensten Fachlehrern genutzt werden und dieser Verein den SchülerInnen dadurch noch besser im Gedächtnis bleiben. Dazu wären auch Gastvorträge von Helfern etc. möglich.

M. Schmidt