„Abicetamol“ - auch gegen Abschiedsschmerz?

Nach fast zwölf Jahren Schule, zahlreichen Tests und den Vorabiklausuren kam den künftigen Abiturienten ihr letzter Schultag am Freitag, den 07. April, wie eine Erlösung vor. "Abicetamol - endlich hat der Schmerz ein Ende" lautete deshalb auch ihr Abimotto.

Doch selbst ohne diese "Medizin" war die Stimmung auch unter allen jüngeren Schülerinnen und Schülern prächtig, denn die künftigen Abiturienten auch eine professionelle Ausrüstung organisiert, um mit allen zu feiern: Unzählige Lautsprecher, Bühnenelemente, Nebel- und Seifenblasenmaschinen sowie Goldregen-Raketen verwandelten den Platz vor dem Eingang am Bollwerk in eine große Open-Air-Party.

Natürlich hatte die Jahrgangsstufe Q2 traditionsgemäß auch alle Eingänge ins Schulgebäude versperrt hatte, sodass der Unterricht in der ersten Stunde ausfiel. Erst um 8.45 Uhr durften sich die Ersten ins Schulgebäude vorkämpfen. Dafür erhielten sie von den künftigen Abiturienten zunächst eine kostenlose Kopfmassage. Anschließend galt es, zahllose Autoreifen zu überwinden, die auf der Brücke zum Eingang verteilt waren, bevor im Inneren riesige Kartons und Tausende Luftballons warteten.

Ein Neuntklässler merkte dazu grinsend an: „Zum Glück müssen wir das nicht aufräumen.“ Noch nicht. Denn dies ist traditionell die Aufgabe der Jahrgangsstufe Q1.

Für die Jahrgangsstufe Q2 geht nun die Arbeit erst so richtig los, denn nach den Ferien beginnen die Abiturprüfungen. Spätestens bei der Abigala zeigt sich dann, ob Abicetamol auch gegen ein Leiden hilft, das viele Schülerinnen und Schüler nur als langfristige Nebenwirkung des letzten Schultages erleben: den Abschiedsschmerz.

Wir wünschen allen schöne Osterferien und allen Schülerinnen und Schülern der Q2 außerdem eine gute Vorbereitungszeit.



Text / Foto: VE