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Faust-Redaktion mehrfach nominiert

Am Dienstag traf die Nachricht ein, dass Faust, das Schülermagazin am FSG, sowohl für den Wettbewerb „Schülerzeitungen im Rheinland“, veranstaltet von den Sparkassen, als auch für den SPIEGEL-Schülerzeitungspreis („Die Schülerzeitungen des Jahres 2009“) nominiert ist.

Insgesamt 900 Schülerzeitungen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum hatten Ende März ihr Glück bei Deutschlands renomiertestem Schülerzeitungswettbewerb, dem des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“, versucht – Faust ist nun in mehreren Kategorien unter den Besten zehn. „Natürlich haben wir nicht damit gerechnet, dass wir beim Spiegel eine Chance haben könnten“, erklärte Timo Steppat, Mitglied der Chefredaktion von Faust. Jetzt ist die Freude aber groß. „Zu den besten zehn zu gehören, bedeutet schon sehr viel. Die genaue Platzierung ist dann nicht so wichtig“, fügte Konstantin Janssen, ebenfalls Chefredakteur, hinzu. Es hält sich das Gerücht, dass einige Redakteure Luftsprünge gemacht haben, als ihnen die Nachricht überbracht wurde.

Doch bevor es nach Hamburg geht, steht zuvor noch eine weitere spannende Ehrung an. Am 10.Juni werden fünf Mitglieder der Redaktion nach Düsseldorf zur Verleihung des Rheinischen Schülerzeitungspreises der Sparkassen fahren.

Auch hier machen es die Veranstalter spannend: Erst bei der Preisvergabe durch Schulministerin Sommer erfahren die Jungjournalisten, welchen Platz sie belegt haben.

2007 gewann das Team bereits den fünften Platz beim Sparkassen-Wettbewerb und im Folgejahr den dritten beim Schülerzeitungspreis des Landes NRW.

Für die Redaktion haben die Auszeichnungen neben Ruhm und Ehre noch zwei weitere positive Effekte: Die Redakteure werden in ihrer Arbeit motiviert und bestärkt und das Preisgeld, so erzählt Timo Steppat, sichert wieder für einen gewissen Zeitraum die finanzielle Existenz des traditionell klammen Blattes.

Die Faust-Redaktion auf dem ehemaligen Raucherschulhof.

Die Faust-Redaktion auf dem ehemaligen Raucherschulhof.

Von links nach rechts:

Jonas Kowalski, Timo Steppat, Alexander Mierzwa, Mathias Miemiec, Annika Scheibert, Benjamin Splitt, Benjamin Splitt, Lisa Memmel, Gwendolyn Dörnhaus, Konstantin Janssen

Es fehlen: Michael Dahlmanns, Carsten Vos und Tobias Mühlbauer.

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Unerwartete Auszeichnung für FSG-Schülerzeitung

Die Schulministerin hat persönlich unterschrieben. In der letzten Woche erhielten die Redakteure der am Friedrich-Spee-Gymnasium erscheinenden Schülerzeitung Faust die Nachricht vom Schulministerium: Ihr gehört zu den sieben besten Schülerzeitungen in NRW.

Im Dezember letzten Jahres hatte die Redaktion sieben Exemplare einer Ausgabe nach Düsseldorf geschickt und damit am Schülerzeitungswettbewerb der Länder teilgenommen. „Wir haben unsere Chancen als relativ gering eingeschätzt. Deshalb freuen wir uns jetzt natürlich umso mehr“, erklärt Konstantin Janssen, einer der beiden Chefredakteure von Faust.

Vor vier Jahren gründeten fünf Schüler auf die Initiative des Deutschlehrers Michael Dahlmanns hin eine Schülerzeitung am Friedrich-Spee-Gymnasium, „Faust“ sollte der Titel sein. Das Bild der Faust sollte die zwei Komponenten ihres Magazins deutlich machen: Zum einen den kulturellen Anspruch (man denke an Goethes Faust) und zum anderen die Faust, die auf den Tisch haut und sich wehren kann. Seitdem erscheint das Schülermagazin viermal im Jahr, mit einer Auflage von 450 bis 500 Stück. Aus den anfänglichen fünf Mitarbeitern ist inzwischen eine große Redaktion geworden, die aus 12 dauerhaften Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern besteht.

Im Mai letzten Jahres gewann Faust bereits den fünften Platz beim Rheinischen Schülerzeitungswettbewerb, der unter anderem von der Rheinischen Post und den Sparkassen im Rheinland ausgerichtet wurde. Die genaue Platzierung beim Landeswettbewerb wurde der Redaktion noch nicht mitgeteilt. Es handele sich, wie Konstantin Janssen zu berichten weiß, eher um eine Art Landesvorentscheid, den Faust gemeistert hat. Nun folgt die automatische Teilnahme am bundesweit ausgetragenen Wettbewerb, der unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Horst Köhler steht. „Bundesweit haben wir wahrscheinlich keine Chance“, meint der beratende Lehrer Michael Dahlmanns. „Für die Redaktion ist die Entscheidung der Jury aber Bestätigung und Antrieb, weiter zu machen“, erklärt Konstantin Janssen. Die nächste Ausgabe, in der die Politikverdrossenheit der Jugend schwerpunktmäßig thematisiert wird, erscheint Ende April.

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Preisverleihung an die Redaktion von "Faust" durch Schulministerin Sommer beim Rheinischen Sparkassen- und Giroverband am 21.Mai 2007 in Düsseldorf.

Preisverleihung durch Schulministerin Sommer

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Rheinische Post vom 28.04.2007
Rheinische Post vom 28.04.2007
Rheinische Post vom 03.08.2006
Rheinische Post vom 03.08.2006